Form follows function

Oder sollte man eher „function follows form“ sagen? Zweifellos hat Porsche über die letzten Jahre und Jahrzehnte die mitunter beeindruckendsten Vehikel geschaffen, die je Asphalt geküsst haben. Was ich dabei immer wieder faszinierend finde, ist, wie die Marke den schmalen Grat zwischen performance-orientierten Bauteilen und ästhetischen Spielereien perfekt bedient. Jede Rille, jede Kante, jede Kurve, jeder Einlass erfüllt seinen Zweck – verliert sich dabei jedoch nicht in der kreativen Kälte der Technik. 

Und so lebt der Porsche-Mythos. Nicht nur deswegen, da gehört mehr dazu. Doch zweifellos spielt die Designsprache von 911, 356 und Co. einen großen Teil dazu bei. Gebaut für die Ewigkeit. Gebaut, um bewundert zu werden. Gebaut, um die Welt um einen herum auszublenden, während man sie in Ekstase durchquert. 

Fehlen nur noch die Schlüssel (was mir halt so durch den Kopf geht, während ich dies hier schreibe). Bis ich diese habe, muss ich das Porsche-Museum in Stuttgart wohl noch ein paar Mal besuchen. Doch bei den Bildern und bei der Inspiration werde ich das gerne tun.